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KfW-Studienkredit beantragen: Voraussetzungen und Ablauf

Aktualisiert am · von carlose3

Ein Studium kostet Geld, und die Finanzierung sollten Sie klären, bevor die Vorlesungen beginnen. Wir zeigen Ihnen, wie die Beantragung des KfW-Studienkredits funktioniert und worauf Sie achten sollten. Dabei gehen wir auf Voraussetzungen, Unterlagen, Antragsweg, Rückzahlung und Kosten ein, damit Sie vor der Entscheidung einen klaren Überblick haben und keine Frist verpassen.

Wer ist antragsberechtigt?

  • Sie sind an einer staatlich anerkannten Hochschule in Deutschland eingeschrieben.
  • Sie besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit oder sind EU-Bürgerin beziehungsweise EU-Bürger mit mindestens drei Jahren Aufenthalt in Deutschland.
  • Sie sind bei Förderbeginn höchstens 44 Jahre alt.

Welche Unterlagen brauchen Sie?

Üblich sind eine aktuelle Immatrikulationsbescheinigung, ein gültiges Ausweisdokument und Ihre Kontoverbindung für den Einzug der Raten. Der Vertriebspartner kann weitere Angaben verlangen.

So beantragen Sie den Kredit

  1. Vertriebspartner der KfW auswählen und das Online-Formular ausfüllen.
  2. Angaben zu Studium, Person und gewünschter monatlicher Auszahlung machen.
  3. Antrag einreichen und die Bewilligung per Post abwarten.

Ob Ihr Antrag bewilligt wird, prüfen KfW und Partner im Einzelfall. Eine Zusage lässt sich nicht garantieren.

Auszahlung und Rückzahlung

Die Auszahlung erfolgt monatlich in der Höhe, die Sie gewählt haben. Nach dem Studium gibt es eine Karenzzeit von bis zu 23 Monaten, in der Sie nur Zinsen zahlen. Danach läuft die Tilgung, standardmäßig über zehn Jahre, bei Bedarf auch länger.

Zinsen und Kosten

Der Zins ist variabel und ändert sich zweimal jährlich. Vor der Rückzahlungsphase können Sie ohne Zusatzkosten einen Festzins vereinbaren. Den aktuellen Zinssatz nennt die KfW auf ihrer Produktseite. Wir nennen hier bewusst keinen Wert, da er sich ändert.

Praktische Tipps vor dem Antrag

Rechnen Sie zuerst Ihren echten Monatsbedarf aus: Miete, Krankenversicherung, Lebensmittel, Semesterbeitrag und Lernmaterial. Ziehen Sie Einkünfte aus Nebenjob, Eltern oder BAföG ab und wählen Sie nur den Rest als Auszahlung. Da Sie den Betrag später anpassen können, müssen Sie nicht gleich das Maximum beantragen. Informieren Sie sich außerdem früh über die Fristen Ihres Vertriebspartners, damit die erste Zahlung rechtzeitig eintrifft.

Unser Fazit

Der Studienkredit ist eine flexible Ergänzung zu Eltern, Nebenjob und BAföG. Schulden müssen aber später zurückgezahlt werden. Nehmen Sie den Kredit nur auf, wenn Sie die Raten dauerhaft tragen können, und planen Sie vorsichtig.

Alle verbindlichen Informationen und den Zugang zum Antrag finden Sie bei der KfW. Klicken Sie auf den Button unten, um zur offiziellen Seite zu gelangen.

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